Sesam
Sesamallergien kommen im Vergleich zwar sehr selten vor, lösen allerdings bei bestehender Allergie heftige Beschwerden aus. Betroffen sind meistens Erwachsene und das ein Leben lang. Die allergieauslösenden Eiweiße können weder durch erhitzen noch durch Rösten verändert werden und müssen deshalb konsequent aus der Ernährung heraus gehalten werden.
Ursprünglich gehörte Sesam, eine aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika stammende Ölpflanze, nicht zur typischen europäischen Ernährung.
Mittlerweile wird Sesam auch in heimischen Küchen immer beliebter und besonders in der veganen, vegetarischen und in der Vollwertküche genutzt.
Sesam wird in der deutschen Küche z.B. in geschälter und ungeschälter Form meist auf oder in Brötchen angeboten, was für Betroffene ziemlich einfach zu erkennen ist.
Schwer zu erkennen sind verarbeitete Lebensmittelprodukte, die Sesam in Form von Sesammehl oder Sesamöl enthalten.
Beachtung finden müssen zum Beispiel, Fladenbrot, Müsli und Müsliriegel, vegetarische Aufstriche, Brot, Brötchen, Kuchen, Asiatische Würzsoßen und –pasten, Sushi und Süßwaren.
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